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Sonntag, 23. April 2017

Was ist eigentlich ein Bundespräsident?

Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt von Deutschland. Er ist also die wichtigste Person in unserem Land und das, obwohl er nicht so viel politische Macht hat wie der Bundeskanzler.

Der Bundespräsident wird für fünf Jahre von der sogenannten Bundesversammlung gewählt. Das ist ein ganz besonderes Gremium, das nur für diesen Zweck zusammen kommt. Es besteht aus den Bundestagsabgeordneten und der gleichen Anzahl von Personen aus den Bundesländern. Für die Bundesländer sind nicht immer nur Politiker in der Bundesversammlung. Oft schicken die Länder auch bekannte Sportler oder Künstler in die Bundesversammlung, damit sie das Staatsoberhaupt wählen können.

Der Bundespräsident hat vor allem die Aufgabe, Deutschland in der Welt zu vertreten. Deshalb empfängt er oft Gäste aus anderen Ländern in seinem Amtssitz, dem Schloss Bellevue in Berlin. Der Bundespräsident muss auch oft verreisen aber nicht immer nur ins Ausland. Er ist auch viel in Deutschland unterwegs um Städte und Regionen zu besuchen und mit den Menschen zu sprechen.

Ein paar ganz wichtige andere Aufgaben hat der Bundespräsident auch noch: Wenn der Bundestag den Bundeskanzler gewählt hat, muss der Bundespräsident ihn und seine Minister ernennen. Außerdem muss er jedes Gesetz, das Bundestag und Bundesrat verabschiedet haben, prüfen und unterschreiben, bevor es in Kraft treten kann.
Wenn sich Menschen in Deutschland besonders für etwas einsetzen, egal ob im Sport oder in der Gesellschaft, kann es vorkommen, dass sie dafür vom Bundespräsidenten einen Orden verliehen bekommen.

Mehr Infos im HanisauLand-Lexikon der Bundeszentrale für politische Bildung ...